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Mit einer bewegenden Feierstunde wurde am 7. Juli 2026 unsere langjährige Kollegin Ines Budick in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler, frühere und aktuelle Lehrkräfte sowie die Ortsvorsteher Udo Geiseler (Plaue) und Carsten Eichmüller (Kirchmöser) würdigten gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel ihr außergewöhnliches Lebenswerk.

Nach 39 Dienstjahren endet mit Ines Budicks Verabschiedung eine Lehrerkarriere, die weit über den Unterricht hinaus Spuren hinterlassen hat. Mit großem Engagement, Weitsicht und Beharrlichkeit setzte sie sich Anfang der 2000er Jahre dafür ein, dass unsere Schule nicht geschlossen wurde. Gemeinsam mit Mitstreitern entwickelte sie das Konzept der Berufsorientierten Oberschule Kirchmöser (BOS). Ein damals mutiger und innovativer Ansatz, der den Fortbestand der Schule sicherte und bis heute das Profil der BOS Kirchmöser prägt.
Generationen von Schülerinnen und Schülern haben von ihrem unermüdlichen Einsatz, ihrer Herzlichkeit und ihrer Überzeugung profitiert, dass jeder junge Mensch eine Chance verdient. Dafür gebührt ihr unser aufrichtiger Dank.
Liebe Ines, im Namen der gesamten Schulgemeinschaft danken wir Dir für Deinen außergewöhnlichen Einsatz, Deine Leidenschaft für Bildung und Deinen unermüdlichen Glauben an unsere Schule. Du hast die Geschichte der BOS Kirchmöser entscheidend mitgestaltet und hinterlässt ein Vermächtnis, das weit über Deine aktive Dienstzeit hinaus Bestand haben wird.
Auch unser scheidender Schulleiter Herr Gruhn ließ es sich nicht nehmen, Ines Budick mit folgender Abschiedsrede zu verabschieden:
Liebe Frau Budick, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Gäste,
es gibt Momente im Schulleben, in denen die Uhr für einen Augenblick stillzustehen scheint. Heute ist so ein Moment. Wir sind hier zusammengekommen, um eine Pädagogin zu verabschieden, die unsere Schule über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt hat.
Wenn ich heute hier vorne stehe, tue ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das weinende Auge sieht die Lücke, die du im Kollegium und in den Klassenzimmern hinterlässt. Das lachende Auge hingegen gönnt dir von Herzen das, was nun vor dir liegt: Freiheit – Freiheit, über deine Zeit selbst zu bestimmen und einen neuen Lebensabschnitt zu genießen.
Wer an Ines denkt, denkt an eine Kollegin mit fachlicher Exzellenz, großem Engagement, außergewöhnlicher Hilfsbereitschaft, Organisationsgeschick und einem offenen Ohr für andere. Doch all das beschreibt nur einen Teil dessen, was dich ausmacht.
Du warst nie nur eine Lehrerin, die Unterricht erteilt hat. Du warst für Generationen von Schülerinnen und Schülern eine Wegbegleiterin. Du hast nicht nur Deutsch, Englisch und Spanisch unterrichtet, sondern Werte vermittelt, Orientierung gegeben und Haltung gezeigt. In einer Zeit, in der sich Schule ständig verändert hat – von der Kreidetafel bis zum Tablet –, bist du immer eine Konstante geblieben: menschlich, zugewandt und verlässlich.
Und wer auf die Geschichte unserer Schule blickt, weiß, dass dein Wirken weit über das Klassenzimmer hinausging. Als der Fortbestand unserer Schule auf der Kippe stand, hast du nicht resigniert, sondern gehandelt. Mit Mut, Weitblick und Überzeugungskraft hast du maßgeblich dazu beigetragen, dass aus einer bedrohten Schule die Berufsorientierte Oberschule Kirchmöser wurde – ein Schulkonzept, das bis heute erfolgreich besteht und weit über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung gefunden hat. Dafür gebührt dir unser aller Respekt und Dank.
Ab morgen heißt es nun: keine Pausenaufsicht im Regen mehr, keine Notenkonferenzen bis in den Abend und – vermutlich das Schönste – kein Wecker mehr, der dich unbarmherzig aus dem Schlaf reißt.
Der Ruhestand ist kein Rückzug, sondern der Aufbruch in ein neues Abenteuer. Endlich bleibt Zeit für all die Dinge, die zwischen Lehrplänen, Konferenzen und Korrekturen oft zu kurz gekommen sind – für Hobbys, den Garten, Reisen, Familie und natürlich für die Enkelkinder.
Liebe Ines, im Namen der gesamten Schulgemeinschaft möchte ich dir von Herzen Danke sagen. Danke für deinen unermüdlichen Einsatz, deine Geduld, deine Kollegialität und für alles, was du für unsere Schule und die Menschen, die hier lernen und arbeiten, getan hast. Du verlässt die Schule als Lehrerin – aber du bleibst für uns ein besonderer Mensch, an den wir uns immer gerne erinnern werden.
Wir wünschen dir für diesen neuen Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, Glück, viele unvergessliche Momente und die Gelassenheit, jeden einzelnen Tag in vollen Zügen zu genießen.
Mark Twain sagte einmal:
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“
Liebe Ines, wir danken dir von Herzen. Danke, danke, danke für alles. Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir nur das Beste. Und eines ist sicher: Man sieht sich immer zweimal im Leben – wir freuen uns schon auf das Wiedersehen.
Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir Dir von Herzen Gesundheit, Glück, viele erfüllende Momente und die Zeit, all das zu genießen, was im Schulalltag oft zu kurz gekommen ist. Du wirst an der BOS Kirchmöser stets einen besonderen Platz haben.
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Vom 15.06. bis zum 18.06. unternahm die Jahrgangsstufe 8 eine abwechslungsreiche und erlebnisreiche Klassenfahrt nach Ilmenau in Thüringen.
Nach der knapp viereinhalbstündigen Anreise bezogen die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Unterkunft. Anschließend stand eine Stadtführung durch Ilmenau auf dem Programm. Dabei erfuhren die Jugendlichen interessante Details über die Geschichte der sogenannten Raubritter sowie über das Leben und Wirken Johann Wolfgang von Goethes, der eng mit der Region verbunden war.
Am zweiten Tag ging es zunächst zur berühmten Wartburg. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Geschichte der Burg, auf der Martin Luther einst das Neue Testament der Bibel ins Deutsche übersetzte. Anschließend führte die Fahrt zum Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich. In luftiger Höhe konnten die Schülerinnen und Schüler die Natur aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Besonders erfreulich war, dass sich alle Kinder der Herausforderung stellten und den Pfad meisterten – selbst diejenigen, die eigentlich unter Höhenangst leiden.
Der dritte Tag führte die Gruppe nach Jena. Dort besuchten die Schülerinnen und Schüler das Experimentarium Imaginata. An zahlreichen Stationen konnten sie physikalische Phänomene und Gesetzmäßigkeiten selbst erforschen und ausprobieren. Besonders die Hebelwirkung und weitere naturwissenschaftliche Prinzipien wurden hier auf anschauliche und spannende Weise erlebbar gemacht.
Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Jena in kleinen Gruppen auf eigene Faust zu erkunden. Den gelungenen Tag ließ der 8. Jahrgang und die Betreuer bei einem gemeinsamen Grillabend in der Jugendherberge ausklingen. Wie bereits an den vorherigen Abenden sorgten außerdem die beliebten Tischtennis-Matches und Volleyball-Spiele für viel Spaß und eine tolle Gemeinschaft.
Die Klassenfahrt nach Ilmenau bot den Schülerinnen und Schülern viele interessante Eindrücke, spannende Erlebnisse und zahlreiche gemeinsame Erinnerungen, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Felix Belger, Mario Freiwald, Ines Kuhlmey und Nadin Altenkirch
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Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
die Stadt Brandenburg an der Havel hat den Schüler:innen, denen eine Fahrtkostenerstattung zusteht, bisher die Möglichkeit geboten, ermäßigte Fahrausweise in Form von Monatskarten als Papierfahrausweis oder Jahreskarten mit Einmalzahlung im Chipkartenformat (VBB-fahrCard) zu erhalten.
Aufgrund einer Tarifänderung im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), werden seit dem 01.01.2026 keine Jahreskarten mehr angeboten.
Sie haben ab dem Schuljahr 2026/2027 zwei Möglichkeiten ermäßigte Fahrausweise zu erhalten:
- Monatskarten in Papierform (bleibt wie gehabt).
- VBB-Abo Schüler mit VBB-fahrCard (Alternative zur Jahreskarte).
Wichtig: Der Abschluss eines VBB-Abo Schüler ist nur möglich, wenn kein Familienpass vorliegt.
damit verbundene Änderungen
- Das Sekretariat gibt keine Jahreskarten mehr aus!
- Es gibt ab dem Schuljahr 2026/2027 nur noch das VBB-Abo!
- Im Sekretariat sind nur noch Monatscoupons sowie kostenfreie Coupons mit gültigem Familienpass erhältlich.
Beantragung des VBB-Abo
- Bitte drucken Sie den Antrag auf anteilige Erstattung von Fahrkosten aus oder holen Sie diesen im Sekretariat ab.
- Entscheiden Sie anschließend, ob Sie Monatskarten oder ein VBBr-Abo beantragen möchten.
- Füllen Sie den Antrag vollständig aus und geben Sie ihn bitte im Sekretariat bei mir ab.
- Nach der Prüfung erhalten Sie den Bewilligungsbescheid, den Ihr Kind mit nach Hause bekommt.
- Sollten Sie sich für das VBB-Abo entscheiden, müssen Sie mit diesem Bescheid zur VBBr gehen.
Anträge auf Fahrtkostenerstattung (mit Wahl eines rabattierten Schüler-Abos) werden bis maximal zum 10.07.26 durch unser Sekretariat entgegengenommen
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
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Am 20.5.2026 unternahm der 9. Jahrgang der BOS im Rahmen des Geschichtsunterrichtes eine für sie sehr wichtige Exkursion in die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen.

Um die Gräueltaten der Nationalsozialisten gegenüber Juden, Kommunisten und allen Menschen, welche nicht in das völkische Weltbild passten, besser zu verstehen und verarbeiten zu können und um einen erneuten Faschismus für immer zu verhindern, war es für die Schülerinnen und Schüler ein großes Anliegen, direkt vor Ort auf historische Spurensuche zu gehen.
In vierstündigen Workshops erforschten sie zuerst kriterien- und quellenorientiert an ausgewählten Beispielen den Alltag und das Schicksal der insgesamt über 220 000 inhaftierten Menschen an diesem Ort des Schreckens um dann, mit dem Wissen aus den Workshops, das Gelände gezielt zu erforschen und Spuren der Vergangenheit sichtbar zu machen. Der Erkenntnisgewinn war dabei sehr hoch und die meisten der Schülerinnen und Schüler verstanden, dass an diesem, und vielen weiteren Orten, im Namen einer angeblichen Volksgemeinschaft unfassbare Verbrechen geschahen.
In einer Reflexionsrunde stellte sich heraus, dass es notwendig sein wird, das Erlebte aufzuarbeiten. Übereinstimmend waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass man nie vergessen darf und aus der Geschichte für das eigene Leben und für die Gesellschaft Rückschlüsse gezogen werden müssen, damit ein faschistisches System nie wieder die Geschicke der Menschen leiten wird.
Die BOS Kirchmöser unterstützt diesen Gedanken ausdrücklich und wird weitere Exkursionen in die Gedenkstätte anbieten.
Der Fachbereich Geschichte: Frau Assmann, Herr Belger, Herr Hass
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Der Jahrgang 7 begab sich am 08.05.26 auf eine spannende Reise in die Vergangenheit, um das Leben der preußischen Könige und Kaiser hautnah kennenzulernen. Im Geschichtsunterricht wurden zuvor bereits die Herrschaftsform des Absolutismus in Frankreich sowie der Reformabsolutismus in Preußen behandelt. Deshalb führte der Ausflug nach Potsdam zum berühmten Schloss Sanssouci und zum Neues Palais.

Besonders beeindruckend war der weitläufige Park Sanssouci, der zu den schönsten Schlossanlagen Europas zählt. Die kunstvoll angelegten Wege, die prächtigen Brunnen, die Terrassen mit ihren Weinreben und die symmetrisch gestalteten Gartenanlagen zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Repräsentation und Ordnung für die preußischen Herrscher waren. Der Park wurde im 18. Jahrhundert unter Friedrich dem Großen angelegt und verbindet Natur, Kunst und Architektur auf besondere Weise. Während des Aufenthalts im Park arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen und untersuchten die Merkmale der Schloss- und Gartenanlage genauer.
Auch das Schloss Sanssouci selbst hinterließ einen bleibenden Eindruck. Der Name „Sanssouci“ bedeutet aus dem Französischen übersetzt „ohne Sorge“ und verdeutlicht, dass Friedrich der Große hier einen Ort der Erholung schaffen wollte. Viele Elemente erinnerten an das Schloss Versailles, das bereits im Unterricht behandelt worden war. Zum Abschluss formulierten die Schülerinnen und Schüler einen fiktiven Brief an einen französischen Brieffreund, in dem sie ihre Eindrücke schilderten.
Anschließend führte der Weg durch den Park zum Neuen Palais. Dieses prachtvolle Schloss ließ Friedrich der Große nach dem Siebenjährigen Krieg errichten, um die Stärke und den Reichtum Preußens zu demonstrieren. Mit seinen zahlreichen Sälen, kunstvollen Verzierungen und prunkvollen Räumen zählt das Neue Palais zu den bedeutendsten Barockschlössern Europas. Besonders interessant war die Führung mit den Audioguides, durch die die Schülerinnen und Schüler viele spannende Informationen über die Geschichte des Schlosses, die prachtvollen Räume und das Leben der preußischen Herrscher erhielten. So konnte die Sommerresidenz selbstständig erkundet werden und es wurde anschaulich vermittelt, wie Könige und Kaiser dort lebten und Gäste empfingen. Der Ausflug nach Potsdam war eine spannende Ergänzung zum Geschichtsunterricht und machte die Welt des Absolutismus lebendig und anschaulich.
Im Namen des Fachbereichs Geschichte, Susanne Assmann