Am 20.5.2026 unternahm der 9. Jahrgang der BOS im Rahmen des Geschichtsunterrichtes eine für sie sehr wichtige Exkursion in die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen.

Um die Gräueltaten der Nationalsozialisten gegenüber Juden, Kommunisten und allen Menschen, welche nicht in das völkische Weltbild passten, besser zu verstehen und verarbeiten zu können und um einen erneuten Faschismus für immer zu verhindern, war es für die Schülerinnen und Schüler ein großes Anliegen, direkt vor Ort auf historische Spurensuche zu gehen.
In vierstündigen Workshops erforschten sie zuerst kriterien- und quellenorientiert an ausgewählten Beispielen den Alltag und das Schicksal der insgesamt über 220 000 inhaftierten Menschen an diesem Ort des Schreckens um dann, mit dem Wissen aus den Workshops, das Gelände gezielt zu erforschen und Spuren der Vergangenheit sichtbar zu machen. Der Erkenntnisgewinn war dabei sehr hoch und die meisten der Schülerinnen und Schüler verstanden, dass an diesem, und vielen weiteren Orten, im Namen einer angeblichen Volksgemeinschaft unfassbare Verbrechen geschahen.
In einer Reflexionsrunde stellte sich heraus, dass es notwendig sein wird, das Erlebte aufzuarbeiten. Übereinstimmend waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass man nie vergessen darf und aus der Geschichte für das eigene Leben und für die Gesellschaft Rückschlüsse gezogen werden müssen, damit ein faschistisches System nie wieder die Geschicke der Menschen leiten wird.
Die BOS Kirchmöser unterstützt diesen Gedanken ausdrücklich und wird weitere Exkursionen in die Gedenkstätte anbieten.
Der Fachbereich Geschichte: Frau Assmann, Herr Belger, Herr Hass
Wir freuen uns, dass Sie und Ihr Kind sich für eine ausgezeichnete Schule interessieren - ausgezeichnet mit dem Prädikat: „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung“ im Land Brandenburg. Laudatio des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V.