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„Und nun werde ich Berufskraftfahrer oder Raumausstatter oder Konditor oder Fotograf, oder?“

IMG 20200116 WA0001 Was möchte ich einmal werden? Welchen Beruf möchte erlernen? Diese Fragen stellen sich alle Schülerinnen und Schüler irgendwann. Um sie bei der Beantwortung dieser Frage zu unterstützen, fand kürzlich die Berufsorientierungswoche im 8. Jahrgang statt. Die Vielfalt der Berufe kennenlernen, Berufsbilder beschreiben, Arbeit am Berufswahlpass, persönliche Stärken und Schwächen kennenlernen, Schnuppertag in einem freigewählten Beruf kennzeichnete eine abwechslungs- und erlebnisreiche Woche.  Zum Auftakt hieß es  nun aber erst einmal: ranklotzen und in die Tasten hauen. Die erarbeiteten Bewerbungsanschreiben und der Lebenslauf aus dem Deutschunterricht mussten einer harten Prüfung unterzogen werden. Die Schülerinnen und Schüler überarbeiteten ihre Ergebnisse und stellten fest, dass der Fehler oft im Detail liegt. Es wurde um Worte gerungen,  Sätze umgestellt, am Format gebastelt, aber Ergebnis kann sich sehen lassen: Alle Schülerinnen und Schüler haben am Ende eine sehr gute Bewerbungsmappe mit Deckblatt angefertigt.

Auch die Arbeitsagentur unter der Leitung von Frau Heinrich stand uns mit Rat und Tat zur Seite. So wurde ein Stärken und Schwächen Profil eines jeden Schülers erarbeitet mit teils überraschenden Ergebnissen. Mit Hilfe neuster Technik, virtual reality (VR) Brillen, konnten Informationen hautnah über die verschiedensten Berufe erfahrbar gemacht werden. Ob Tiefbauer, Erzieher, Friedhofsgärtner oder Berufskraftfahrer – durch die VR Brillen war es möglich, den Tagesablauf eines Berufs kennenzulernen. Nachdem die Bewerbungsmappe fertiggestellt, Berufsbilder beschrieben, persönliche Stärken erkannt wurden, bereiteten sich nun alle Schülerinnen und Schüler auf den Schnuppertag in einem von ihnen gewählten Beruf vor. Neben dem beliebten Beruf des Erziehers und den damit verbundenen Praxistag in einer Kita, waren auch andere Berufe gefragt, wie z.B. Assistentin beim Innenarchitekten, Wasserbauer, Abfallwirtschaftler, Garten- und Landschaftsgestalter und der Klassiker natürlich wie Einzelhandelskaufmann war vertreten. Mit aufregenden Berichten und spannenden Erfahrungen vom Schnuppertag begann sodann auch der letzte Tag der Berufsorientierungswoche.  Nun mussten alle Ergebnisse der Woche festgehalten, verschriftlicht und für einen Vortrag vorbereitet werden.  Die Schülerinnen und Schüler hielten qualitativ anspruchsvolle Referate und in einer abschließenden Gesprächsrunde gaben sie ein konstruktives Feedback zum Ablauf der Berufsorientierungswoche. Als fester Bestandteil ist sie aus der 8. Klasse im Jahresplan nicht mehr wegzudenken.

Abschließend bedanken wir uns recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung und ausgezeichnete Zusammenarbeit bei Frau Heinrich und ihrem Team.

geschrieben von Susanne Assmann - Kursleiterin der 8/3

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Manchmal kann Unterricht zu nicht vorhersehbaren und überraschenden Entwicklungen führen. Schwanensee, fast 150 Jahre alt und ein klassisches Ballett, zählt gemeinhin nicht zu dem Stoff, der unsere Jugend vom Hocker reißt. Vermeintlich! Denn die beiläufige Bemerkung der FSJ-lerin Lisa P. ließ die Jungs der 10. Klasse unerwartet aufhorchen. Schwanensee on Ice – ey, wollen wir uns das mal ansehen? Ich bin dabei! Ich auch!

So war der Grundstein für ein Erlebnis der besonderen Art gelegt. Mit Neugier und dem Wissen um die Handlung der Geschichte trafen sich also die 10 Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Frau Budick und der Musiklehrerin Frau Rougk sowie der Ideengeberin Lisa im Januar im Brandenburger Stahlpalast, um sich dort bezaubern zu lassen von der Grazie, der Geschwindigkeit und der russischen Seele der Musik. Schüler Yves L. war fasziniert von der Rückenmuskulatur der Tänzerinnen, Oliver T. von den Dreh- und Hebefiguren, Frau Budick von der schwarzen Figur des Zauberers Rotbart. Zauberei weit und breit.

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Es war ein beeindruckender Abend, für den wir allen danken, die ihn ermöglicht haben.

geschrieben von Silke Rougk - Musiklehrerin der BOS Kirchmöser

Liebe Besucherinnen und Besucher,

IMG 3061am gestrigen Donnerstag, 9. Januar 2020, waren die Türen der BOS von 16 bis 18 Uhr ganz weit geöffnet: Wir erlebten einen regelrechten Ansturm der Familien, die eine geeignete, weiterführende Schule ab Klasse 7 für ihre Kinder suchten. Viele Interessierte, aber auch Ehemalige, besuchten die Fach- und Klassenräume, lauschten der Musik, schauten auch den Künstlern der Schule über die Schulter.

Sie informierten sich zu den mannigfachen Ganztag- und Offenen-Beginn-Angeboten, stellten Fragen zur Berufsorientierung, sprachen innerhalb des Angebotes des Jobcenters mit ihrer breit aufgestellten Ausstellung des Lehrstellenmobils in der Aula mit Experten. Für das leibliche Wohl sorgte mit Kuchen und Kartoffelsuppe das Schulküchen-Team. Die LRS-Förderung, unsere Sonderpädagogen, aber auch das Englisch-, Gesellschaftswissenschaften- sowie Mathe- und Chemie-Fachlehrpersonal zeigte, wie lebendiger Unterricht mit Knobeleien, Experimenten und unterschiedlichem Medieneinsatz ganz praktisch auf die zukünftigen Schülerinnen und Schüler gespannt warten.

Ein voller Erfolg bei intensiven Gesprächen, ein schönes Miteinander der Schulgemeinschaft! Wir bedanken uns ausdrücklich für diesen gelungenen Ansturm auf die BOS, vor allem auch bei den aktiven Schülern, die die Gäste begrüßten, herumführten und stolz aus ihrem Schulalltag plauderten!

Sabine Baum stellvertretend für das Kollegium der BOS Kirchmöser

Des Weiteren möchte sich die Schulleitung ausdrücklich bei allen beteiligten Kollegen, den Mitarbeitern der Agentur für Arbeit, den anwesenden Elternsprechern, der Feuerwehr Kirchmöser und allen Schülerlotsen für die geleistete Arbeit während des Tages der offenen Tür bedanken.

Mit freundlichen Grüßen Gruhn (Oberschulrektor)

LehrstellenmobilDas LEHRSTELLENmobil der Agentur für Arbeit war wieder zu Besuch. 480 Ausbildungsplätze im Gepäck, um die Neuntklässler auf ihre beruflichen Chancen aufmerksam zu machen. Welche Berufe sind gefragt, welche Qualifikationen werden erwartet? Unsere Berater Frau Heinrich und Herr Schonert der Agentur für Arbeit klärten auf und stehen unseren SchülerInnen auch in Zukunft zur Seite.

„Auch in diesem Jahr möchten wir den Jugendlichen wieder frühzeitig das umfassende und vielseitige Ausbildungsangebot aufzeigen“, verdeutlicht Frau Heinrich. Die Botschaft hinter diesem Vorsatz ist klar: „Eine berufliche Perspektive in unser Region können wir jedem Jugendlichen bieten. Wichtig ist nur, sich rechtzeitig zu bewerben. Wir lassen nicht locker, junge Menschen aus Brandenburg für eine Ausbildung in Brandenburg zu begeistern. Mit Landkarten im Gepäck können wir die relativ kurzen Wege zur Ausbildungsstelle aufzeigen.“ Mit dem LEHRSTELLENmobil werden die Jugendlichen erlebbar für das wichtige Thema der Ausbildungsplatzsuche sensibilisiert. Ein Präsentationssystem, das an eine Wäscheleine erinnert, beherbergt die rund 480 Lehrstellen zum Mitnehmen. Jeder Jugendliche erhält zu Beginn ein kleines Wäschekörbchen, um seine Wunschausbildungsplätze – „die sich gewaschen haben“ – einzusammeln.

Außerdem konnten auch wieder die VR Brillen benutzt werden. VR steht dabei für ‚Virtual Reality‘ oder ‚Virtuelle Realität‘. Setzt man diese Brillen auf, taucht man ein in eine neue, virtuelle Welt.
Wer wissen möchte, was genau hinter einer Ausbildung oder einem Beruf steckt, „taucht einfach ein in ein 360 Grad-Erlebnis. In beeindruckenden 3D-Aufnahmen werden verschiedene Berufe – von A wie „Associate Engineer Automation & Drives“ bis Z wie „Zerspanungsmechaniker“ – realitätsnah vorgestellt.

Die BOS Kirchmöser bedankt sich recht herzlich bei den Vertretern der Agentur für Arbeit, insbesondere bei Frau Heinrich, für ihr Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit.

Wie alle Jahre wieder fand das diesjährige Weihnachtssingen der BOS Kirchmöser in der Westkirche am letzten Schultag vor den Ferien, dem 20.12.2019, statt.

Nach einem besinnlichen yiddischen Klarinettenstück zum Aufwärmen und der Begrüßung durch unseren Schulleiter, Herrn Gruhn, eröffnete der Kurs 7/3 mit einer besonderen Version des Weihnachtsklassikers „Leise rieselt der Schnee“, der auf einer Tastaturmatte von den Schülern und Schülerinnen vorgetragen wurde, das Programm. Weiter ging's mit dem traditionellen englischen Weihnachtslied „The Twelve days of Christmas“, welches von den Schülern und Schülerinnen der 7/3 dieses Jahr nach London verlegt wurde, wo die wahre Liebe dem Partner bzw. der Partnerin eben dann unter anderem kurzerhand den „Big Ben“ in einem Schuhkarton oder fünf „Union Jacks“ – fünf englische Flaggen – zuschickt.

Danach folgte der erste Akt der Theatergruppe, in welchem sich zwei Jugendliche (Yves Labuda und Miriam Welte) am Weihnachtsabend auf der Straße herumtreiben, weil sie keinen Bock haben, heile Familie zu spielen. Sie klauen dem vorbeikommenden Weihnachtsmann (Amanda Siegel) im Folgenden dreist seinen Sack mit den Geschenken. Im zweiten Akt des Stückes feiern die beiden Jungs ihr ganz eigenes Weihnachtsfest, in dem sie ihre Diebesbeute auspacken. Dabei treten ihre persönlichen und familiären Probleme deutlich zu Tage. Im dritten Akt werden sie von einem Polizisten (Lara Zietemann) aufgesucht, der sie zunächst ordnungsgemäß „bestrafen“ möchte, dann aber in Absprache mit dem Weihnachtsmann davon absieht. Als Entschädigung sollen die beiden die Geschenke, die eigentlich für die Kinder eines Kinderheims gedacht waren, mit dem Weihnachtsmann dorthin bringen. Der Besuch der beiden harten Kerle im Kinderheim im vierten Akt kehrt ihre mitfühlende und gefühlvolle Seite wieder hervor und gibt ihnen sogar den Anstoß, bald wiederzukommen.

Auf den Auftakt der Theatergruppe folgte eine sehr außergewöhnliche, aber außergewöhnlich unterhaltsame Version des „Can Can“ des Kurses 7/2, in der die beteiligten Schüler/-innen keine Puppen, sondern Brötchen passend zur Musik tanzen ließen. Nach dem dritten Akt gab der Kurs 7/1 mit „Last Christmas“ einen altbewährten Klassiker zum Besten, bei dem viele der Zuschauer/-innen begeistert mitsangen und ihre Hände im Takt wiegten. Im Anschluss an den letzten Akt wurde es mit einem Mal wieder sehr besinnlich: Mit dem Kanon „Dona nobis pacem“ verlieh die Arbeitsgemeinschaft „Chor“ von Frau Rougk der Veranstaltung eine sehr feierliche Stimmung. Diese schöne beschauliche Stimmung wurde vom nächsten Vortrag weitergetragen: Nils Pohl, Thorben Mehlhorn und Ole Berkholz am Keyboard, Paul Ruppin an der Tastaturmatte und Franz Pörschke am Glockenspiel bereiteten uns mit ihrer Version des Pachelbel Kanons und im harmonischen Zusammenspiel mit Frau Rougk an der Geige einen besonderen Ohrenschmaus.

Zuletzt brachte der Lehrerchor mit dem fetzigen „Rockin around the Christmas Tree“ mit einer schwungvollen Soloeinlage von Frau Östreicher an der Klarinette die Gemüter in der Kirche noch einmal so richtig in Wallung. Nach einer Ansprache von Pfarrer Bochwitz, dem gemeinsam gesungenen Abschlusslied „Stille Nacht“ und dem Abschiedsgruß sowie der Danksagung an die Organisatorinnen Frau Budick, Frau Rougk und Frau Östreicher durch die Schulleiter verließen alle in fröhlicher und beschwingter Stimmung die Kirche.

Wir wünschen euch und Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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