Berufsorientierung

„Was willst du denn einmal werden?“

Diese Frage hören unsere Schülerinnen und Schüler nicht erst in der 10. Klasse. Die Entscheidung, welcher Beruf zu ihnen passt, fällt vielen schwer. Um den Jugendlichen die Berufswahl zu erleichtern, durchleben die Schüler der BOS mehrere Ausbildungsberufe aus den Fachbereichen Bau, Metall, Ernährung, Sozialpädagogik sowie eigens ausgesuchte Berufe in jeweiligen ansässigen Betrieben.

Dieser BerufsOrientierte Tag (BOT) ist seit Jahren fester Bestandteil unseres Lehrplans. Mehr als 100 Partnerbetriebe schätzen die Zusammenarbeit zwischen unserer Schule und Schülern. Wir möchten hiermit unseren Dank an die mitwirkenden Betriebe und an die Lehrkräfte unserer Einrichtung, die diesen Tag für die Schüler immer wieder interessant, informativ und ideenreich gestalten, aussprechen.

Konzepte zur Berufsorientierung der BOS Kirchmöser

Liebe Leser, in dieser Rubrik finden sie einen kleinen Auszug zu unserer Berufsorientierung. Detaillierte Informationen zu unserer Schule und den dazugehörigen Konzepten finden Sie im vollständigen Praxislernkonzept der BOS Kirchmöser. Dieses wird stetig aktualisiert und evaluiert. Um ihnen einen tiefgreifenden Einblick in unsere Schule zu geben, stellen wir Ihnen unser Praxislernkonzept in Form einer PDF Datei zur Verfügung.

Organisation des BOT

Alle SchülerInnen der 7. und 8. Klassen arbeiten wöchentlich einen Tag in einem Betrieb der Region oder in unserer Schulküche. In der 9. Klasse folgt ein ganzjähriges Betriebspraktikum, welches wöchentlich an 2 Tagen stattfindet. Die Praktika der Vorjahre werden weiter ergänzt und der Blickwinkel auf andere Berufsfelder und Ausbildungsberufe erweitert.

Im Unterricht finden regelmäßig Nachbereitungsphasen statt. Diese dienen aber auch der Vorbereitung der Abschlussprüfung im Fach Arbeitslehre. In dieser mündlichen Prüfung ist der BerufsOrientierte Tag ein wesentlicher Prüfungsinhalt. Durch den Berufsorientierten Tag erhalten die Praktikumsbetriebe weiterhin die Möglichkeit, die zukünftigen Auszubildenden zu testen und sie genauer kennenzulernen. Die gesteigerte Vermittlung von Ausbildungsplätzen ist gewünscht.

Klasse 7

Klasse 8

  • wöchentlich ein BOT mit 6 Unterrichtsstunden / 4,5 Arbeitsstunden
  • 1 Trimester im metallverarbeitendem Betrieb (SPEMA)
  • 1 Trimester im ZAL Brandenburg (Holzbearbeitung)
  • 1 Trimester in sozialen Einrichtungen (KITAs, AWO, Stube Kirchmöser, Hauswirtschaft)
  • jeder Schüler durchläuft im Schuljahr jedes Trimester
  • wöchentlich ein BOT mit 6 Unterrichtsstunden / 4,5 Arbeitsstunden
  • 1 Trimester im metallverarbeitendem Betrieb (SPEMA)
  • 1 Trimester im ZAL Brandenburg (verschiedene Gewerke)
  • 1 Trimester in sozialen Einrichtungen (KITAs, AWO, Stube Kirchmöser, Hauswirtschaft)
  • jeder Schüler durchläuft im Schuljahr jedes Trimester

Klasse 9

Klasse 10

  • in der Jahrgangsstufe 9 findet das Praxislernen in selbstgesuchten Betrieben statt
  • an wöchentlich zwei Tagen mit je 6,5 Stunden
  • jeder Schüler sucht sich seinen individuellen Praktikumsplatz (meist in einem Ausbildungsbetrieb)
  • 2- wöchiges Praktikum, Vorstellungsgesprächstraining, Bewerbungsunterlagencheck

Bewertung des BOT

Auch für die Leistungsbewertung kommt dem BOT eine zentrale Bedeutung zu. Die Bewertung des BOTs findet in den Unterrichtsfächern Wirtschaft-Arbeit-Technik und dem verbindlichen Wahlpflichtbereich I Arbeitslehre statt. Demnach entscheidet die Leistung während des BOT über 2 Zeugnisnoten.

Klasse

Bewertung im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik

Bewertung im Wahlpflichtbereich I Arbeitslehre

7-8

  • wöchentlich eine Note für das Erstellen von schriftlichen Tagesberichten der jeweiligen Arbeiten im Betrieb
  • wöchentlich eine Note für die praktische Arbeitsleistung im jeweiligen Betrieb

9

  • Erstellen einer umfassenden Facharbeit mit verschiedenen Teilaufgaben die auf den jeweiligen Betrieb zugeschnitten sind:
    • Betriebsvorstellung
    • Berufsbildbeschreibung
    • Englisch Aufgabe (Zusammenfassende Beschreibung des Betriebes in englischer Sprache)
    • Mathematik Aufgabe (Berechnung eines mathematischen Problems welches direkt im Bezug zum Betrieb steht)
    • Fachaufgabe (umfassende Aufgabe welche durch den Betrieb gestellt, praktisch oder theoretisch bearbeitet und ausgewertet wird)
  • wöchentlich eine Note für die praktische Arbeitsleistung im jeweiligen Betrieb

Praxislernplätze zum BOT

verbindliche Praxislernbetriebe innerhalb der Klassenstufen 7 & 8

SPEMA

ZAL

KITA & Soziales

Schulküche

Spezialmaschinenbau und Ausbildungs GmbH

Einblick in die Berufe:

  • Industriemechaniker
  • Werkzeug-mechaniker
  • Konstruktions-mechaniker
  • Zerspanungs-mechaniker

Zentrum Aus- und Weiterbildung

Einblick in die Bildungsbereiche:

  • Metall
  • Holzbearbeitung
  • Transportwirtschaft
  • KFZ-Handwerk
  • Kaufmännischer Bereich

KITA „Plauer Spatzen“

KITA „Schwanennest“

KITA „Weltentdecker“

AWO Kirchmöser

Stube Kirchmöser

Einblick in die Berufe:

  • Sozialassistent
  • Erzieher
  • Altenpfleger

2 eigene Schulküchen

Einblick in die Bildungsbereiche:

  • Haushaltsmanagement
  • Koch

wählbare Praxislernbetriebe innerhalb der Klassenstufe 9 (Beispiele)

  • SPEMA
  • VHS Bildungswerk
  • Respekt gGmbH
  • BIP – Industrietechnik GmbH
  • Bundesagentur für Arbeit
  • GesundheitsKita „Weltentdecker“
  • Oberstufenzentrum „Gebrüder Reichstein“
  • Brandenburger Bank
  • Uniper ( ehemals e-on)
  • Oberstufenzentrum „Alfred Flakowski“
  • Kita „Schwanennest“
  • Kita „Plauer Spatzen“
  • HTB Haustechnik
  • Handwerkskammer Potsdam
  • AOK Brandenburg
  • weitere 60 Ausbildungsbetriebe in der Region, Zahl steigend

Kompetenzerwerb innerhalb der Betriebe:

  • Lernen und Arbeiten in moderner, neuer Schülerwerkstatt mit Praxisbezug unter Anleitung von Praxismentoren und Azubis
  • Erkennen von Berufsprofilen und beruflichen Anforderungen
  • Selbsteinschätzung eigener Leistung, Erwartungen und Interessen
  • Lebensnahes Lernen und Verknüpfung mit dem Unterricht
  • Profil sozialer und kaufmännischer Berufe kennen lernen
  • Arbeit mit und für Kinder, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen
  • Entwicklung von Personal- und Sozialkompetenz
  • Arbeiten im Team in moderner Schulküche
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