Unterricht

mathe online lernenBereits seit dem Schuljahr 2015/16 nutzen wie die Mathematikübungssoftware bettermarks. Diese wird insbesondere während der Übungs- und Ergebnissicherungsphasen im Mathematikunterricht eingesetzt. Jeder Schüler hat einmal in der Woche die Möglichkeit mit der Übungssoftware zu arbeiten. Des Weiteren sind weitere Übungsphasen im Ganztagsbereich möglich.

Was leistet die Software im für den Mathematikunterricht

Bei bettermarks gibt es keine Sackgassen! Das beginnt mit dem richtigen Einstieg: Für jeden Lerntyp findet sich die passende Aufgabe. Neulinge starten mit geführten Aufgaben, auf die Schritt für Schritt schwierigere folgen. Während der Bearbeitung wird der Schüler zu keinem Zeitpunkt allein gelassen. Es stehen ihm vielfältige Hilfen zur Verfügung, die ihn vor, während und nach der Aufgabenlösung unterstützen. Und sollten die Hilfestellungen den Schüler nicht weiterbringen, schlägt bettermarks automatisch Übungen zum Schließen von Wissenslücken vor. So kann jeder Schüler selbstständig in seinem Tempo lernen.

bettermarksBOSUnsere Lehrkräfte haben mit der bettermarks Software die Möglichkeit Matheaufgaben auszuteilen und auszuwerten. Die Software bietet über 100 interaktive Mathebücher, die von Lehrern und Didaktikern entwickelt worden sind. Mit den interaktiven Mathebüchern können Schüler über 100.000 Mathe-Aufgaben rechnen. Bei bettermarks wird jede einzelne Aufgabe mit einem detaillierten Rechenweg und den konkreten Zahlenwerten der Aufgabe erklärt. So ist genau nachvollziehbar, wie ein möglicher Lösungsweg aussehen könnte und wie ähnliche Aufgaben beim nächsten Mal gelöst werden können.

Im vergangenen Schuljahr erhielten die SchülerInnen nach Beendigung der 10. Klasse folgende Abschlüsse:

schulabschlüsseBOS

Im Folgendem geben wir Ihnen Hinweise zu den Prüfungen und den damit verbundenen Abschlüssen in der Jahrgangsstufe 10 sowie zu Versetzungsbedingungen innerhalb der Sekundarstufe I.

Versetzung und Abschlüsse

Voraussetzungen

Erweiterter Hauptschulabschluss (EBR)

Realschulabschluss (FOR)

Realschulabschluss und Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (FORQ)

B-Kurse

  • keine notwendig
  • mindestens 2 B-Kurse mit mindestens Note 4
  • mindestens 3 B-Kurse mit mindestens Note 3

A-Kurse

 
  • alle A-Kurse mit mindestens Note 3
  • A-Kurs mit mindestens Note 2

Zusatzbedingung

  • Mathe oder Deutsch
  • mindestens Note 4
  • mindestens zwei weitere Fächer mindestens
    Note 3
  • mindestens zwei weitere Fächer mindestens Note 2

alle anderen Fächer

  • mindestens Note 4
  • in den anderen Fächern mindestens
    Notendurchschnitt 4,0
  • in den anderen Fächern mindestens Notendurchschnitt 3,0

Note 5

  • höchstens zwei Mal mit Ausgleich
  • höchstens zwei Mal mit Ausgleich
  • höchstens einmal mit Ausgleich

Note 6

  • keine
  • keine
  • keine

Ausgleich

  • je Note 5 mit Note 3
  • höchstens eine A4 oder höchstens eine B5 mit B3 oder A2 oder Wahlpflichtfach 3
  • höchstens eine A3 oder höchstens eine B4 mit B2 oder A1 oder Wahlpflichtfach (Arbeitslehre) 2

Ausgleich für Fächergruppe I muss durch ein Fach mit Fächergruppe I erfolgen. Ebenso Fächergruppe II.

  • Fächergruppe I: Deutsch, Mathe, Englisch, WP1 (Arbeitslehre)
  • Fächergruppe II: übrige Fächer

 Zusatzprüfungen - (Sekundarstufenverordnung I Brandenburg  § 22)

(1) Alle Schülerinnen und Schüler legen

  • eine schriftliche Prüfung in Deutsch, eine schriftliche Prüfung in Mathematik, eine schriftliche Prüfung in der ersten Fremdsprache und
  • eine mündliche Prüfung in einer spätestens in der Jahrgangsstufe 7 begonnenen Fremdsprache ab. Die Schülerinnen und Schüler wählen mit Zustimmung ihrer Eltern im Verlauf des zweiten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 10 bis zu einem vom Prüfungsausschuss festgelegten Termin das Fach der mündlichen Prüfung gemäß Nummer 4.

(2) Eine Schülerin oder ein Schüler kann mit Zustimmung der Eltern zusätzlich eine mündliche Prüfung (freiwillige Zusatzprüfung um Note zu verbessern) in einem Pflicht- oder Wahlpflichtfach oder einem Lernbereich der Wochenstundentafel beantragen, nicht jedoch in dem Fach der mündlichen Prüfung gemäß Absatz 1 Nummer 4. Darüber hinaus können bis zu zwei weitere freiwillige Zusatzprüfungen in den Fächern der schriftlichen Prüfungen gemäß Absatz 1 Nr. 1 und 2 beantragt werden, wenn dadurch ein bisher nicht erreichter Abschluss, die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe oder die Versetzung erreicht werden kann. Der Antrag ist nach Bekanntgabe der Ergebnisse gemäß § 26 Abs. 4 bis zu einem vom Prüfungsausschuss festgelegten Termin zu stellen. Die Entscheidung trifft der Prüfungsausschuss.

In der Regel nehmen wir pro Schuljahr 2 neue 7. Klassen auf. Aufgrund unseres Praxislern- und Ganztagskonzepts werden diese 2 Klassen in 3 Kurse aufgeteilt. Dies bietet folgende Vorteile:

  • kleine Lerngruppen im Kursverband (18 SuS im Kurs statt 27 SuS in der Klasse) inbesondere in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathematik usw.
  • bessere Differenzierungs- und Fördermöglichkeiten innerhalb des Unterrichts
  • 3 KursleiterInnen statt 2 KlassenlehrInnen

In der folgenden Übersicht finden Sie nährere Informationen zu unserer Fachleistungsdifferenzierung (Grund- und Erweiterungskursen) sowie den Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung.

Jahrgang

7

8

9

10

Unterricht

Kursverband (max. 18 SuS)

Kursverband (max. 18 SuS)

Kursverband (max. 18 SuS)

diff. Kurs (A/B)

Kursverband (max. 18 SuS)

diff. Kurs (A/B)

Berufsorientierter Tag

Montag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

2-wöchiges Praktikum

Fachleistungsdifferenzierung

(A/B)

Mathematik

Englisch

(binnen)

Mathematik

Englisch

Deutsch

(binnen)

Mathematik

Englisch

Deutsch

Physik

Mathematik

Englisch

Deutsch

Physik

Persönliche Schwerpunkt-setzung

Berufsorientierung

Berufsorientierung

Wahlpflichtfach SP, INFO, NW, SPA, KU

Wahlpflichtfach SP, INFO, NW, FRZ, KU

Ganztag

(ca.20 Angebote)

Dienstag

Donnerstag

Dienstag

Donnerstag

Dienstag

Dienstag

Donnerstag

Unser Lernkonzept des Praxislernens wird wöchentlich in den schulischen Alltag integriert. Dennoch erhalten unsere Schüler und Schülerinnen genauso viele Unterrichtsstunden wie an jeder anderen Oberschule im Land Brandenburg. Dies wird durch die Verpflichtung der Berufsorientierung im Wahlpflichtunterricht möglich. Es gehen somit keine Unterrichtstunden verloren oder fallen zusätzlich an.

InklusionBOSDie BOS Kirchmöser beteiligt sich seit ihrer Entstehung im Jahre 2005 am Konzept des „Gemeinsamen Unterrichts (GU) behinderter und nichtbehinderter SchülerInnen“. Seitdem ist der GU wesentliches Element der Arbeit an unserer Schule. Somit blicken wir nunmehr auf etliche Jahre Erfahrung in der gemeinsamen Unterrichtung von behinderten, nichtbehinderten Schülern und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf zurück.

Im Schuljahr 2018/19 werden an der BOS Kirchmöser ca. 25 SchülerInnen mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung in 8 integrativen Klassen unterrichtet. Darunter sind neben SchülerInnen mit besonderer Förderung in den Bereichen Lernen, emotional-sozial auch Kinder mit körperlich-motorischen Beeinträchtigungen.

Zum Kollegium der BOS Kirchmöser gehören 2 Sonderpädagoginnen, die für diese Kinder in Absprache mit den LehrerInnen Förderpläne erstellen und diese auf Einhaltung kontrollieren. 2 weitere Lehrkräfte befinden sich zur Zeit in der Ausbildung zum Sonderpädagogen. Gemeinsamer inklusiver Unterricht im Team gehört ebenfalls zum Alltag unserer Schule.Insbesondere an den berufsorientierten Tagen in den Praxiseinrichtungen entstehen wesentliche Erfahrungen für das soziale Lernen. Vor allem hier besteht die Möglichkeit, Toleranz, Respekt und Rücksichtnahme zu entwickeln, aber auch zu lernen und sich abzugrenzen.

An der BOS Kirchmöser gibt es keine gesonderten inklusiven Klassen. Alle SchülerInnen mit Beeinträchtigungen oder besonderen Schwierigkeiten werden in die Regelklassen bzw. –kurse integriert. Sie erhalten je nach Bedarf gesonderte Hilfsmittel, Nachteilsausgleiche bzw. Hilfestellungen. Diese sind den jeweiligen Förderplänen zu entnehmen. Inhalte und Formen des Unterrichts werden auf den Förderbedarf der einzelnen Schüler sowie die jeweilige Klassensituation abgestimmt. Grundlage dafür sind ebenfalls individuelle Förderpläne, in denen Ziele und Inhalte für die verschiedenen Lern- und Entwicklungsbereiche festgehalten werden.

Anspruch auf sonderpädagogische Förderung kann sowohl lernzielgleiche wie auch lernzieldifferente Inhalte umfassen. Dies bedeutet, dass die Schüler einerseits so weit wie möglich an den gleichen Zielen und Inhalten der Klasse arbeiten, andererseits aber je nach Lern- und Entwicklungsstand individuelle Aufgabenstellungen und Förderung erhalten. Dafür stehen umfangreiche und anschauliche Differenzierungsmaterialien zur Verfügung, die inzwischen von vielen KollegInnen auch im Regelunterricht eingesetzt werden. Mit Einführung der neuen Rahmenlehrpläne ist die Differenzierung in einzelnen Niveaustufen für die jeweiligen Unterrichtsthemen ersichtlich und verbindlich. Um den individuellen Lernvoraussetzungen zu begegnen, bietet die BOS zudem verschiedene Förderangebote an. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern (Schulpsychologischer Dienst, Jugendamt, Integrationsfachdienst bei Arbeit und Bildung, Arbeitsamt, usw.) und natürlich mit den Erziehungsberechtigten ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Was unsere SonderpädagogInnen leisten

SonderpädagogInnen nutzen die förderdiagnostischen Möglichkeiten von Lernstandsanalysen,  Vergleichsarbeiten und Unterrichtsbeobachtungen um gemeinsam differenzierte Unterrichtsangebote mit Fach- und KurslehrerInnen zu erarbeiten. Des Weiteren werden Individuelle Förderpläne in Absprache bzw. gemeinsamer Arbeit mit dem Kollegium und dem KurslehrerInnen erstellt. Regelmäßige Förderplankonferenzen informieren das Kollegium über den Stand der Förderung.

Ein Unterricht in Kleingruppen bzw. Einzelförderung ist bis dato organisatorisch nicht durchführbar, da es aufgrund der Praxistage kaum Spielraum für solche Unterrichtsangebote gibt. Daher verweisen wir auf unser Kurssystem welches kleinere Gruppen als im Klassenverband ermöglicht. Eine andere Möglichkeit Kleingruppen zu fördern besteht im Ganztag. Im Mittagsband können SchülerInnen mit sonderpädagogischen Förderbedarf in Absprache mit den Eltern in Lerngruppen betreut werden. Beispielsweise kann somit einzelnen Schülern bei dem Erstellen von Tagesberichten und Praxisarbeiten geholfen werden.

Cookies make it easier for us to provide you with our services. With the usage of our services you permit us to use cookies.
More information Ok